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EINZUG Cupfinal

Wer hätte das gedacht...

Die Bears ziehen ins Finale ein.


Eins könnt ihr mir glauben. Die Jungs waren nervös. Ohh und wie sie das waren. Nicht nur die Spieler. Auch Paskal vom Vorstand hatte eine unruhige Nacht. Auch Alen, mit zitternden Händen hat er die Tore und Eckfahnen auf Tüchtigkeit geprüft, um sicherzustellen, dass auch alles sitzt vor dem Spiel.


Andrea und Manu. Wow! Hamburger, Schnitzelbrot, Chicken Nuggets und Pommes... was das Herz begehrt. Reichlich Getränke für klein und gross. Sie haben uns kulinarisch verwöhnt, wer dort war hat die Mühe und Leidenschaft richtig gespürt. Einfach genial dieses Paar!


Die Junioren mit Trommeln und einer Stimmung wie es sonst nur an Profispielen zu sehen ist.


Die Frage ist. Wo warst du? Nicht so schlimm, ich und die anderen 150 Zuschauer haben uns für dich mitgefreut, gefeiert, getrommelt und gejubelt.


Das Spiel begann wie jedes Mal.. mit einem Anpfiff. Paulo auf der Trainerbank war super calm, äusserlich.. innerlich wissen wir, schlugen die Wellen, bebte die Erde und der Wind wehte Bäume um. "Ich bin bereit, wir sind bereit, alle wissen, worum es geht und was nach diesen 97 Minuten winkt. Paulo gehört zu den wenigen Trainern, die ihr Team nicht nur fussballerisch kennen, sondern auch menschlich. Er findet die richtigen Worte für die Spieler und weiss, wie er die Konzentration abholen kann und auf die Aufgaben der einzelnen richten muss.


Die erste 26 Minuten waren beide Teams respektvoll und fair unterwegs. Gute Aktionen, sensationelle Pässe und Spielzüge haben für kurze Weile gesorgt. In der 26 Minute kam es zu einem herzigen kleine, unscheinbaren Eckbällchen. Lirim hat dort den Ball platziert und dafür gesorgt, dass er auf irgendeine Weise bis zum zweiten Pfosten gelangt, und dort vom Beast (Maicon) der Eckball in einen Führungstreffer verwandelt wird.



Nach diesem Tor von Maicon bekamen die Bears etwas Mut. Sie gingen stark an den Ball und das Spiel nahm nicht nur an Geschwindigkeit zu, sondern auch an Aggressivität. Bis zum Abpfiff der 1.Halbzeit hielten sich die Aktion in Grenzen, die Bears waren hinten souverän, Adis, Manu, Gani und Maicon haben nichts anbrennen lassen. Anders als beim Spiel gegen Hochdorf während der Saison, gab es keinen einzigen Fehlpass. Ausser (haha) als Paneira und Maicon beide den Ball verteidigen wollten und beide dachten, der andere geht und sich der dritte in Weiss Blau freute. Naja, die Jungs konnten auch diese Situation retten.

Die zweite Halbzeit war Atem(be)raubend.... Viele schwierige Situationen, in einem sehr schnellen Spiel wo der Ball selten mehr als 40 Sekunden auf einer Platzhälfte war. Der Schiedsrichter ist viel gelaufen und hat versucht alle Situationen mitzuverfolgen. Da unser Spielfeld eher kleiner ist, ist mehr Action geboten, aber der Schiri hat definitiv mehr zu tun und somit auch eine schwierigere Aufgabe zu meistern. Nils Otte der Unparteiische an diesem Cup-Halbfinal hat eine gute Leistung gebracht und mehrheitlich die Aktionen gut eingeschätzt. Wir danken ihm herzlich für seine Arbeit auf dem Platz!


Irgendwann in der zweiten Halbzeit erzielten die Gäste den Ausgleichstreffer. Ich konnte weder das Tor aufnehmen noch erinnere ich mich richtig an den Hergang. Kurz vor dem Tor kam es zu einem Foul, welches die Zuschauer nicht nachvollziehen konnten und irgendwie hatte auch Zeit, mich in Gespräche von nebenanstehenden Fans mitreisen lassen. Plötzlich stand es 1:1. Das Tor war schön und verdient, da gibt es nichts auszusetzen.


Das Spiel wurde immer härter, die Fouls immer waghalsiger und der Druck stieg bei beiden Teams. Es war eine Frage der Zeit bis sich ein Spieler aus einem der Teams zu weit aus dem Fenster lehnt und ein Foul am falschen Ort macht. 11 Meter für den Bear. 2:1 souverän. Maicon bringt mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie die Menge zum toben.


97 Minuten. So lange dauerte das Spiel. Ein Zuschauer hatte die Zeit genau mitgemessen und es wurde sagenhafte 7 Minuten in der zweiten Halbzeit nachgespielt:

Nach dem 2:1 könnt ihr euch vorstellen, wie lange sich die Nachspielzeit angefühlt hat. Die Nachspielzeit war, wenn auch etwas lang, durchaus berechtigt. Nils musste das Spiel in der zweiten Halbzeit sehr oft unterbrechen. Somit alles korrekt.


Die Erlösung war gross, die Freude noch grösser. Der Sieg - absolut verdient!


Am 18. Mai 2024 findet das Cup-Final gegen den FC Sins statt. Wann und wo, wird vom Verband noch entschieden. Sobald wir mehr wissen, werden wir fleissig posten und informieren!

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